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10. Dez 2009

Röntkey

HoHoHo ein Weihnachtsgedicht

Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehn,

ich hab's überfahren - es war ein Versehn,

ich hatte gerade die Äuglein zu,

ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh.

Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht

Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,

er feuerte gerad´ seine Rentiere an.

Ich überholte den langsamen Wicht,

doch sah ich den Gegenverkehr nicht.

Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,

ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta.

Am Ende sah ich auch noch Nikolaus,

er stürmte grad aus dem Freudenhaus .

Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,

wollt am Automaten neue Präser kaufen.

Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehn,

jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehn.

So ist die Moral von dem Gedicht,

fahr bloß zu schnell Dein Auto nicht!

Denn als ich zu Hause war, da musste ich heulen,

mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen,

Vom Nikolaus, vom Christkind und vom Santa Claus,

ja, nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus.

14. Sep 2009

Röntkey

Gelitten – gehofft - gefreut

Die letzten Monate habe ich mit einer lieben Freundin gelitten, die ihre Examensprüfung machte. Die Lehrer haben ihr möglichstes geben, um die Schüler massiv zu verunsichern. Da meine Freundin ein wirkliches Talent dafür hat, andern Menschen Sachverhalte zu vermitteln und zu erklären, war für mich schon früh klar, das sie ihre Examensprüfung meistern wird.

Der nicht vorhandene Telefondraht glühte die letzten Wochen regelmäßig und die Zweifel und die Prüfungsangst nahmen zu. Heute dann der Höhepunkt – Prüfungstag die Letzte und die Entscheidung.

Ich habe heute Daumen gedrückt und Stoßgebete gen Himmel geschickt – der Blutdruck war sicherlich ungesund hoch, mir wurde abwechselnd heiß und kalt. Sprich ich fühlte mich, als ob ich die Prüfung absolvierte. Pünktlichst 15.30 h saß ich stocksteif dar und wartete auf die hoffentlich nicht ankommende SMS ohne Text – der Magen, die Nerven!!!!

Die Zeit verging und ich interpretierte und redete mir dies als gutes Zeichen ein – meine Kollegin war der gleichen Meinung und versuchte mich die ganze Zeit abzulenken. Herrje die Nervosität wurde immer mehr und quälend lange 45 Minuten später dann der erlösende Anruf.
 

Bestanden!!!!


Juhu ich habe es gewusst und immer an dich geglaubt meine liebe Frau S.

18. Jun 2009

Röntkey

Der erste Überlebende der Schweinegrippe


11. Jan 2009

Röntkey

La Mamma

Der Magen knurrt – im Vorratsschrank herrscht Ebbe.

Also was hätten wir da noch. Mehl, Eier, Gewürze und in der Kühlung ist noch Hackfleisch.


Prima daraus kann ich doch wunderbares zaubern.


Also Ärmel hoch und los geht’s.


In Ermangelung einer Nudelmaschine oder eines Nudelholzes musste ich eine Flasche zweckentfremden. Mit viel Kraft und Geschick plättete ich den Teig und suchte und fand die richtige Ausstechform.


    

Bon Apettit


13. Okt 2008

Röntkey

Herbsttour in die Vergangenheit

Am vergangen Samstag sind Frau G. und ich zu einer Herbstfahrt bei allerschönstem Herbstwetter gestartet. Eigentlich war das Wetterchen für unser Vorhaben viel zu schön, aber unsere Tour war bereits seit mehreren Wochen geplant.

Zu Beginn ging es erst einmal in Richtung Süden, zu einer leckeren Stärkung für den Tag, direkt am Landwehrkanal nach Kreuzberg. Frisch gestärkt starteten wir quer durch die Stadt und unser Weg führte immer in Richtung Norden, bis wir die Stadt hinter uns ließen und durch Wald und Wiesen mit schönster Herbstfärbung fuhren. Unser Ziel war der sog. Honecker-Bunker in der Nähe von Prenden. Dort  im Bunker 17/5001  verließen wir trotz schönsten Herbstsonnenscheins die Erdoberfläche und tauchten in die Unterwelt ab. Spannende zwei Stunden streiften wir durch die Bunkeranlage und bestaunten die Vergangenheit. Mit allerlei Wissen über diese NVA-Bunkeranlage tauchten wir wieder am Tageslicht auf und waren beeindruckt. Einwenig Sonnenschein und ein wärmender Kaffee taten nach zwei Stunden im ca. 11 Grad kalten Bunker richtig gut.

Unsere nächste Station lag wieder im Südenosten von Berlin und wir machten uns auf den Weg zu Louis nach Neukölln. Dort erwartete uns bereits ein sehr schmackhaftes Schnitzelchenchenchen

– hum lecker, aber einfach nicht zu schaffen. Bei einem guten Gläschen ließen wir diesen herrlichen Tag gemütlich ausklingen.

27. Sep 2008

Röntkey

Woran merkt man, das man Alt wird?

Man erhält eine Einladung zu einem Klassentreffen!

Lang lang ist es her, das ich meinen letzten Schultag hatte und heute werde ich einige meiner Klassenkameraden wieder treffen. Ich freue mich darauf und bin schon gespannt, was aus den anderen so geworden ist.

17. Sep 2008

Röntkey

Erwischt ich gestehe

Heute flatterte mir ein Briefchen ins Haus und irgendwie wusste ich sofort, was das für ein Briefchen ist. Er stammte von den kleinen grünen Männchen aus Thüringen und beschuldigte mich, am 18. August 2008 bei Jena eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben. Auch wenn ich mir bisher keiner Schuld bewusst war, kann ich aufgrund des beigefügten hübschen Passbildes nicht leugnen. Aber ich schwöre, ich bin wirklich nur mit dem fließenden Verkehr gerollt.

Tja irgendwann musste es mich ja mal erwischen – Shit happens ich bereue und lobe Besserung. Die erbetene Spende habe ich schuldbewusst gleich auf den Weg gebracht.

2. Jul 2008

Röntkey

Kinderüberraschung - Erwachsenenüberraschung

Spannung, Spaß und Spiel - das geht nun wirklich nicht.

Oh doch!

Spannung = 8 Wochen da ausverkauft und nicht lieferbar
Spaß = 2 Stunden im IKEA-Wunderland
Spiel = 5 Minuten Aufbauzeit - leider nur 5 Minuten




Nun bekommt mein Drucker einen neuen Platz auf der Truhe und ich im Gegenzug mehr Platz auf dem Schreibtisch.

25. Jun 2008

Röntkey

FINALE

Ich glaube, ich werde auf meine alten Tage noch zum Fußballfan!

Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich bisher lediglich die Spiele mit deutscher Beteiligung gesehen habe. Deshalb stand heute Abend wieder Pflichtfußball auf meinem Plan. Meine Family weilt ja derzeit in Berlin und meine Mutter wollte doch allen Ernstes auf die Fanmeile am Brandenburger Tor. Gott sei Dank konnte ich ihr das ausreden, denn so ganz wohl war mir heute bei diesem Spiel hier in Berlin nicht.

So verbrachte mein Besuch den Abend im Hotel und ich in meiner Bude und wir telefonierten uns zusammen. Nach dem Abpfiff ist dann hier die Hölle losgebrochen und ich wollte lieber nicht draußen auf der Straße sein. Aber ich muss an dieser Stelle mal sagen, dass ich es eine Unverschämtheit finde, dass mein Besuch nun auf jedes deutsche Tor ein Freibier bekommt und ich hier auf dem Trockenen sitzen muss.

Finale wir kommen

12. Jun 2008

Röntkey

Rumpelstilzchen

Ach wie gut das niemand weis, das mein Name Punkt Punkt heißt.

Diese Woche habe ich in den unendlichen Weiten des Webs entdeckt, das ein Interview, das ich Anfang letzten Jahres gegeben habe, veröffentlicht wurde. Aus heutiger Sicht muss ich sagen, das ich einige Fragen heute anders beantworten würde. Angesichts dessen, dass das Interview nun veröffentlicht wurde, wäre es sicherlich doch besser gewesen, einige Details nicht ganz so detailliert wiederzugeben.

Doch wenn man etwas oder jemanden erreichen will, muss man ihm die Augen öffnen und auch die Dinge beim Namen nennen.

Ich bin über die Veröffentlichung nicht böse, aber ich wäre vorher doch gerne mal gefragt worden!

31. Mai 2008

Röntkey

Book meme

Tja ich wurde von [info]lenas7 getagt. Bitte schön hier mein Lesestoff.

1. Pick up the nearest book.
2. Open to page 123.
3. Find the fifth sentence.
4. Post the next three sentences.
5. Tag five people, and acknowledge who tagged you.


Ihr Bruder und auch Nicola Gorne drängten sich in ihren Kopf. Als Paul kurz vor Sonnenaufgang aufstand und im Halbdunkel seine Sachen zusammensuchte, tat sie, als schliefe sie.

Am Rande einer Besprechung im Polizeipräsidium hatte Leonie die Gelegenheit, mit Vera Kilian über Max zu sprechen.

Fremdkörper von Renate Kampmann / für alle, die auf Bones-Entzug sind

Alle die ich taggen könnte, wurden bereits getaggt, also wer sich angesprochen fühlt - bitte schön.
 

9. Mai 2008

Röntkey

Frustbeitrag

Der heutige Tag war die unverdünnte Hölle. Es begann schon am frühen Morgen, als ich in mein Auto stieg und zur Arbeit fahren wollte – die Straßen verstopft bis dorthinaus. Auf der Arbeit angekommen, war ich stolz wie Oskar, da ich wie ein Hase Harken geschlagen habe und das ganz ohne Navi.

Meine Erfahrung sagte mir, dass heute ein sehr stressiger Tag werden sollte – das ist immer so, wenn ein Feiertag ansteht. Die lieben Kollegen sind dann der Meinung, dass nächste Woche nichts mehr geht und alles heute noch erledigt werden muss. Sie verabschieden sich freundlich mit den Worten „Schönes langes Wochenende, aber das geht doch heute noch raus“ – ja klar sicher dat!

Dass dann auch noch die Technik verrückt spielt und die Post das Haus auch noch früher verlassen muss, kann ja keiner ahnen; von den nunmehr fasst molligen 30 Grad im Büro mal ganz zu schweigen. Völlig überraschend stand der Fahrer vor mir und wollte die Post abholen; er müsse nun sofort wieder fahren, weil die Straßen total verstopft seien. Na toll – die ist aber noch nicht fertig!!!, also heißt es für mich, die Post später zu Fuß zum nächsten Postamt zu schleppen. Dort erwartete mich dann eine kundenunfreundliche Beamtin, die mich gleich anmeckerte, dass die Post ja noch gar nicht frankiert ist. Ich denk mir noch, jupp genau aus diesem Grund schlepp ich das Zeug hier her – du dumme Nuss, als sie gleich weiter faucht, und sortiert nach Gewicht wäre die Post ja auch nicht. Hallo spinn ich nun?

Der Weg zurück in meine Bude verlief dann wieder ohne nennenswerte Zwischenfälle. Eigentlich habe ich mich nach einer Woche Großstadtdschungel schon recht gut an den Verkehr gewöhnt. Aber die Radler heute Morgen legten einen Kamikazestiel an den Tag, dass ich nur den Kopf schütteln konnte. Die diversen ausgefallenen Ampelanlagen in den letzten Tagen sorgten nur ganz kurz für Verwirrung bei mir und an den grünen Abbiegepfeil sollte ich mich auch noch gewöhnen können. Aber an das Fahren auf den Straßenbahnschienen werde ich mich so schnell nicht gewöhnen, es fährt sich wie auf Glatteis und ist mir echt ein Kraus.

So aber nun schalte ich den Frustmodus ab, denn ich habe nun Urlaub und verabschiede mich in die Heimat. Bis denn dann!

6. Mai 2008

Röntkey

Impressionen aus Berlin


Oberbaumbrücke


Fernsehturm am Alexanderplatz


sonnige Abendstimmung über Berlin


wolkige Abendstimmung über Berlin

Manchmal muss man den Blickwinkel des Fotos verschieben und Berlin aufs Dach steigen. Ich finde es hat sich gelohnt meine Höhnangst zu überwinden.

18. Apr 2008

Röntkey

Hochoffiziell mit Brief und Siegel

Es ist amtlich, mein Autochen und ich sind nun echte Berliner. Doch auch, wie schon bei meiner Ummeldung, gab es kleine Schwierigkeiten bei der Ummeldung meines Autos. Die Versicherung hatte noch nicht geantwortet und so erfragte ich telefonisch die benötigten Daten. Die waren dann aber noch nicht in System und die Ummeldung drohte zu scheitern. Doch Gott sei Dank konnte mein Versicherungsvertreter die Daten nochmals faxen und alles lief glatt über die Bühne.

 

Nun bin ich um stolze 81,60 Euro ärmer, habe aber fasst mein Wunschkennzeichen bekommen. Für 20 Euro weniger hatte ich die ganze Sache auch über die Bühne bekommen, allerdings hätte ich dann ein MA im Kennzeichen gehabt und keine neuen Kennzeichenhalter; beim abmontieren der alten Schilder ist mir einer dieser Kennzeichenhalter kaputt gegangen und so orderte ich gleich zwei neue. Nein Nein dann doch lieber für das Wunschkennzeichen bezahlen und nun zieren wieder meine Initialen das Kennzeichen. Eigentlich hätte man die alten Schilder verwenden können, denn es hat sich lediglich der Zulassungskreis und eine geringfügige Zahlenänderung ergeben. 


 

Stolz wie Oskar habe ich dann sogleich die neuen Schilder montiert und werde vielleicht am Wochenende meine erste große Fahrt durch den Berliner Dschungel starten. Dem großen schwedischen Möbelhaus könnte ich doch mal einen Besuch abstatten, die haben da eine durchaus schöne und praktische Truhe mit 1001 Funktionsmöglichkeiten.

15. Apr 2008

Röntkey

Nur mal so


Röntkey

Och Menno

Heute wollte ich eigentlich Asyl in Berlin beantragen, aber die wollten mich heute nicht – heul. Ich bin extra zum Bürgeramt gestiefelt und wollte die langen Öffnungszeiten nutzen, aber die Sachbearbeitung war völlig überlastet und so musste ich unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Morgen habe ich dann aber einen Termin und darf mich dann ganz hochoffiziell als BerlinerIn verzeichnen lassen - jippy.


Das beste an dieser Ummeldeaktion ist, das mich das – oh Wunder – kein Cent kosten wird. Dafür werde ich dann bei der Kfz-Zulassungsstelle sicherlich umso tiefer ins Säckelchen greifen dürfen. Neue Papier + Schilder und der ganze Bearbeitungsaufwand will schließlich bezahlt sein – mein Wunschkennzeichen nicht zu vergessen.

Aber bevor ich zur Kfz-Zulassungsstelle gehen kann, muss ich mich selbst erstmal ummelden. Och Menno eigentlich wollte ich das doch heute über die Bühne bringen.

13. Apr 2008

Röntkey

Eigenlob

Stinkt bekanntlich, aber nach dieser Psychowoche tut einwenig Eigenlob ganz gut. 

Seit meinem Feierabend am Freitag war ich mit privatem Schriftverkehr beschäftigt und habe übers Wochenende doch einiges weggearbeitet. Nun kann ich stolz auf einen beachtlichen Stapel an eingetüteten Briefchen blicken und ein immens großes Päckchen für das Finanzamt. Puh der erste Marathon wäre hiermit erledigt, nun muss ich mich nur noch um die hiesigen Behördengänge kümmern.

Morgen werde ich erstmal die nahe gelegene Postfiliale beehren und ein kleines Vermögen dort lassen, aber wenigstens habe ich nun das Finanzamt endlich aus dem Kopf. Anschließend sollte ich mich dann mal um die Details für die hiesigen Behördengänge kümmern – man hat ja sonst nichts zu tun.

Diese Behördengänge werden dann auch wieder ein Vermögen kosten – die Kleinen kann man ja schröpfen und der liebe Autofahrer ist besonderst gerne gesehen.

3. Apr 2008

Röntkey

Fachliche Kompetenz!?

Sätze wie, Frau Steffi könnten sie bitte kurz an der Sitzung teilnehmen?, höre ich eigentlich mit gemischten Gefühlen. Einerseits ist meine fachliche Meinung gefragt und die Theoretiker wollen Bericht aus der Praxis erhalten, andererseits komme ich mir zuweilen verarscht vor, weil auf die Aussagen der Kleine sowieso kein Wert gelegt wird. Ich habe mir schon so oft den Mund fusselig geredet und habe auf Probleme hingewiesen, die bei dieser oder jener Aktion zwangsläufig folgen würden, doch auf mein Geplubber wurde doch kein Wert gelegt. Also denke ich mir, lass sie doch in ihr Unglück rennen, sie werden schon sehen, was sie davon haben – bisher lag ich jedenfalls immer richtig.

Letzte Woche hörte ich mal wieder diese Frage, ob ich kurz zu einem Punkt Stellung nehmen könnte. An diesem Projekt wird schon seit längerer Zeit gearbeitet und ich war auch schon involviert, zwischenzeitlich wurde es doch sehr still und ich musste mich erst wieder einarbeiten. Also begab ich mich gestern in die Sitzung und sollte eigentlich nur kurz meinen Senf abliefern – doch dann kam alles anders. Das angedachte Konzept wurde vorgestellt und hat meiner Meinung nach auch Hand und Fuß, doch an einigen Ecken wurde die Praxis nicht mit einbezogen. Ich gab mein Fachwissen zum Besten und siehe da, die versammelte Mannschaft war doch ziemlich perplex. Aus dem kurz Stellung nehmen wurde dann doch eine dauerhafte Teilnahme an der Besprechung und so tagte ich die letzten zwei Tage anstatt zu arbeiten. Es kamen haarsträubende Sachverhalte und Vorhaben an den Tag, vor denen ich doch vehement warnen muss. Wenn Theoretiker diese Sache alleine durchziehen, kann das eigentlich nur schief gehen. In einem besonderst heiklen Punkt, bat ich die Vorgesetzte dringend vorab um Rücksprache, sonst bricht das gesamt System zusammen. Ich kann nur hoffen, dass sie meine warnenden Worte ernst nimmt.

Das Resümee der Sitzung ist für mich dann doch sehr positiv ausgefallen – bleibt zu hoffen, dass die lobenden Worte ernst gemeint waren und die gelieferten Denkanstöße im Gedächtnis bleiben.

1. Apr 2008

Röntkey

Nun ist es passiert

Ich habe der Heimat den Rücken zugekehrt – mit einer kleinen Träne im Auge habe ich gestern die Heimat in Richtung neuer Heimat verlassen. Turbulente Tage liegen nun hinter mir und ich bin rechtschaffend erledigt.

 

Donnerstag letzter Woche kamen die starken Männer und haben meine sieben Sachen verpackt und verschifft. Zurück blieb eine leere Bude die noch gesäubert werden wollte. Mit einer Portion Wehmut erledigte ich die letzten Arbeiten und zog leise die Tür hinter mir zu.

 

Es ging gleich Schlag auf Schlag weiter, denn am Wochenende habe ich mich mit Freunden für ein besonderes Treffen getroffen und wirklich sehr schöne Stunden verbracht. Da nun der Stress vorbei ist, kommt das schmerzliche Vermissen meiner Lieben.

 

Gestern war dann der Tag der Wahrheit, die Abnahme meiner nunmehr leeren und gereinigten Noch-Bude. Ohne große Emotionen ging dieser Akt über die Bühne und war in Null Komma Nix erledigt. Da ich nun keine eigene Bleibe mehr im Ländchen habe, ging es noch auf einen Boxenstopp bei Muttern vorbei. Gegen 14 Uhr rückte dann die lange Fahrt immer näher – rein ins Auto und noch ein Stopp zum Spritfassen und schon lagen 540 KM langes Asphaltband vor mir. Wie am Schnürchen ging die Fahrt voran und lediglich mein Rücken meldete sich nach 300 KM und schmerzt seither einwenig.

 

Nun ist meine neue Heimat hier in Berlin und mein treues Autochen steht endlich im Hof und will bewegt werden; jetzt brauch ich die Getränke nicht mehr schleppen und kann sie gemütlich mit dem Auto einholen.

20. Mär 2008

Röntkey

Frohe Ostern

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